Hier findest Du schnell und einfach deine perfekte Bettdecke.

Im Bettdecken Test findest Du die besten Bettdecken.
Zum Test
Informiere Dich vor dem Kauf zu allem was Du über Bettdecken wissen musst! Zum Ratgeber
Auf einem Blick kannst Du hier die besten Bettdecken die es zurzeit auf dem Markt gibt vergleichen.
Testsieger
Preistipp
 
Badenia Micro Thermo
Ikea Sötvedel
Aqua Textil Soft Touch
Badenia Kamel Duo
Möbelfrank Nadia
Badenia Micro Thermo GanzjahresdeckeIkea Sötvedel BettdeckeAqua Textil Soft Touch GanzjahresdeckeBadenia Kamel Duo BettdeckeMöbelfrank Nadia Bio Bettdecke
Kundenbewertung 
Auf Basis von Amazon

449 Bewertungen

N/A

939 Bewertungen

86 Bewertungen

37 Bewertungen

Testnote 

1,3 (“sehr gut”)

1,5 (“gut”)

2,3 (“gut”)

2,3 (“gut”)

1,9 (“gut”)

Anschmiegverhalten
Feuchtigkeitstransport
Wärmestufekühl bis warmkühl bis warmkühl bis mittelwarmwarm
Füllmaterial

100% Polyester

60% Entendaunen, 40% Entenfedern

100% Polyester

100% Kamelhaarflaum

100% Bio-Merino Schurwolle

Bezug Material

100% Polyester (Microfaser)

100% Baumwolle

100% Polyester (Microfaser)

100% Baumwolle

100% Bio-Baumwolle

Füllgewicht

Sommerdecke 400g, Übergangsdecke 700g

Sommerdecke 295g, Übergangsdecke 485g

Sommerdecke 600g, Übergangsdecke 800g

Duo: 1400g

1200g

Füllmaterial Verteilung
waschbar bis

60°C

60°C

95°C

chemische Reinigung

30°C

trocknergeeignet
allergikergeeignet
schadstoffgeprüft
Vorteile
  • sehr hochwertig
  • formstabil
  • guter Preis
  • formstabil
  • günstig
  • hohe Feuchtigkeitsregulierung
  • formstabil
  • langlebig
  • Bio-Qualität
 Zum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot
Badenia Micro Thermo (Ganzjahresdecke) *Testsieger*
Badenia Micro Thermo (Ganzjahresdecke)
  • höchste Qualtät
  • hochwertige Verarbeitung
  • formstabil und kuschelig
Ikea Sötvedel (Daunendecke)
Ikea Sötvedel (Daunendecke)
  • sehr gute Bettdecke
  • hochwertig
  • formstabil
Aqua Textil Soft Touch Bettdecke *Preistipp*
Aqua Textil Soft Touch Bettdecke
  • günstig
  • Reguliert Klima nur mäßig
Badenia Kamel Duo Bettdecke
Badenia Kamel Duo Bettdecke
  • Sehr gute Qualität
  • exzellente Feuchtigkeitsregulierung
Möbelfrank Nadia Bio-Bettdecke
Möbelfrank Nadia Bio-Bettdecke
  • Unschlagbare Bio-Qualität
  • langlebig

Bettdecken Test 2017

Ein guter Schlaf ist entscheidend für das menschliche Wohlbefinden – zwischen sieben und acht Stunden sollten es täglich sein. Während des Schlafs werden die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Wer aber meint, der Körper arbeite kaum noch, der irrt. Denn er regeneriert sich im Schlaf, baut Zellen auf und speichert Erlerntes. Die Qualität des Schlafs lässt sich auch mit der Wahl des Bettes, der passenden Matratze und sogar mit der Bettdecke beeinflussen.

Einige Fakten zur Nacht

  • Fakt 1: Die meisten Menschen nehmen sich vor, früher ins Bett zu gehen, weil sie die Auswirkungen des fehlenden Schlafs umgehend am nächsten Morgen zu spüren bekommen. Das Vorhaben scheitert aber häufig genug, weil die Müdigkeit abends plötzlich wieder weg ist.
  • Fakt 2: Schlafstörungen sind weit verbreitet. Es gibt Studien, nach denen rund ein Viertel aller Deutschen unter einem gestörten Schlaf leidet.
  • Fakt 3: Das Wohlbefinden geht Hand in Hand mit einem guten Schlaf, der wiederum von der Art des Bettes und vom Liegekomfort abhängig ist.
  • Fakt 4: Für das Wohlfühlen in der Nacht ist die Bettdecke entscheidend. Sie darf nicht zu dick und nicht zu dünn sein, sollte leicht zu reinigen sein und schnell trocknen.
  • Fakt 5: Der Schlaf kann durch ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und sogar durch einen kurzen Mittagsschlaf positiv beeinflusst werden.
  • Fakt 6: Einschlafrituale helfen nicht nur Kindern, rasch in den Schlaf zu finden.
  • Fakt 7: In der Nacht schwitzt der Mensch – im Sommer werden sogar bis zu zwei Liter Schweiß abgegeben. Dieser landet zum größten Teil in der Bettdecke, die daher aus gut aufnehmendem Material sein sollte. Doch selbst im Winter kann noch ein halber Liter Schweiß in der Nacht zusammenkommen. Eine nicht ganz angenehme Vorstellung, daher ist die Waschbarkeit der Bettdecke so wichtig.
  • Fakt 8: Die Füllung ist entscheidend für die Eigenschaften der Bettdecke.
  • Fakt 9: Jeder Mensch hat ein persönliches Temperaturempfinden und sollte die Wahl der Bettdecke darauf abstimmen. Menschen, die schnell und viel schwitzen, sollten daher eine dünnere Decke bevorzugen.
  • Fakt 10: Kinder lieben es kuschelig und mögen Bettdecken mit dicker Füllung. Allerdings neigen sie besonders zum nächtlichen Schwitzen. Daher sollten Eltern und Kinder einen Kompromiss in Sachen Bettdeckenstärke finden.

Kleine Bettwäschekunde: Bettwäsche und Bettdecken

Ein gesunder Schlaf ist von der Bettwäsche abhängig. Doch was zählt alles dazu? Die Bezeichnung ist irreführend und teilweise werden nur die Bettbezüge als Bettwäsche betitelt. Genau genommen zählt aber die gesamte Bettausstattung dazu, wobei hier eine Unterteilung in Auflagen und Unterlagen vorgenommen werden muss. Zu den Auflagen zählen die Bettwaren, zu den Unterlagen die Matratze, das Kopfkissen sowie das Unterbett. Dazu kann noch eine Tagesdecke kommen, die aber über das gesamte Bett gebreitet wird.

Kopf- und Komfortkissen

Wer einmal versucht, ein neues Kopfkissen für sich zu finden, wird von der Menge der Angebote schier erschlagen sein. Verschiedene Maße, unterschiedliche Füllungen, Feder- und Mikrofaserfüllung, Komfortschaum – wer soll da das passende Kissen finden?

Sicherlich ist es eine Frage des Probierens, auf welchem Kopfkissen jeder persönlich am besten nächtigen kann. Grundsätzlich gibt es aber die Wahl zwischen einem klassischen Kopfkissen und einem sogenannten Komfortkissen. Orthopäden raten meiste zu Letzteren, weil diese einen geringeren Unterschied in der Lagerung von Rücken und Kopf bieten. Der Komfortschaum passt sich den Körperkonturen an und es wird eine kleine Kuhle, eine Liegemulde gebildet. Nach dem Aufstehen zieht sich diese wieder zurück, sodass das Kissen für die nächste Nacht neu eingelegen werden kann. Die Körperwärme kann durch den Schaum abgeleitet werden.

Großer Vorteil: Verspannungen werden gemindert, weil der Knick zwischen Kopf und Rücken bzw. im Bereich der Halswirbelsäule nicht so stark ist. Teilweise bieten diese Komfortkissen sogar noch eine separate Unterstützung für die Halswirbelsäule in Form einer kleinen Erhöhung. So erfahren Hals und Wirbelsäule eine physische Stütze. Schultern, Rücken und Nacken werden deutlich entlastet. Dies gilt allerdings nur für Seitenschläfer. Wer auf dem Rücken schläft, kann die kleine Erhöhung schnell als unangenehm empfinden.
Normale Kopfkissen sind mit unterschiedlichen Füllungen erhältlich und auch für Allergiker geeignet. Sie sind meist waschbar, wobei die Modelle aus Daunen in der Regel in die Reinigung gehören. Weitere Informationen zu Kopfkissen finden Sie im Kopfkissen Test.

Verschiedene Matratzenarten

Ebenfalls zu den Bettwaren zählen die Matratzen, die für das individuelle Wohlbefinden unverzichtbar sind. Wie auch bei den Kopfkissen hat jeder Mensch seine gewissen Vorlieben in puncto Matratze. Ob nun Kaltschaum, Tonnentaschenfederkern, Latex – die Vielfalt der Materialien ist hier wieder sehr groß. Jede Art hat ihre Vor- und Nachteile, ein persönliches Probeliegen ist für die Kaufentscheidung unverzichtbar. Die wichtigsten Informationen zu Kaltschaummatratzen gibt es im Kaltschaummatratzen Test. Einige Matratzen bieten spezielle Liegezonen, mit welchen der Körper an einigen Stellen besonders gestützt werden soll. Allerdings ist das eher eine Theorie, die zwar gut klingt, in der Praxis jedoch aufgrund des unterschiedlichen Liegeverhaltens in der Nacht nicht wirklich umsetzbar ist. Die Körper der Menschen sind unterschiedlich und so trifft Mensch A mit seinem Rücken eine andere Liegeposition als Mensch B oder Mensch C. Es lassen sich zwar gewisse Ähnlichkeiten feststellen, diese sind aber keine Garantie für einen guten Schlaf und eine perfekte Stütze. Die Hersteller arbeiten aber weiter an der idealen Matratze und arbeiten dafür auch mit Schlafmedizinischen Zentren zusammen.

Diverse Bezugsarten für Matratzen

Für das Bettklima ist die Matratze von entscheidender Bedeutung. Die Vorstellung allerdings, dass Nacht für Nacht der Schweiß des Schlafenden in die Matratze sickert, ist nicht besonders ansprechend. Daher wurden verschiedene Arten von Schonern entwickelt, die die Matratze schützen sollen. Eine Moltonauflage sorgt dafür, dass Feuchtigkeit aufgenommen, aber nicht nach unten abgeleitet wird – die Matratze bleibt trocken. Besonderes bei Kindern ist das sinnvoll, denn die Windel hält doch nicht immer die ganze Nacht über durch. Läuft Urin aus, kann er nur in das Bettlaken und Moltontuch einziehen, nicht jedoch in die Matratze. Falls doch – moderne Matratzen verfügen über einen abnehmbaren Bezug, der sogar bei mindestens 60 °C waschbar ist. So wird der innenliegende Teil der Matratze geschont. Auflagen mit Kunststoff- oder Folienschicht sind nicht zu empfehlen. Sie schützen zwar auch vor Feuchtigkeit, behindern aber den Luftaustausch komplett. Damit wird das Klima im Bett schlechter, weil Wärme und Feuchtigkeit nur noch nach oben abziehen können.
Allergiker sollten auf einen speziellen Allergiebezug achten, der vor Schadstoffen, Hausstaubmilben und Pollen schützt. Interessantes Detail: Die Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten für Allergiebezüge, wobei hier eine feste Pauschale angeben wird. Nur teilweise werden die gesamten Kosten übernommen.

Bettdecke ist nicht gleich Bettdecke

In der Welt der Bettdecken wird zwischen den Einziehdecken und den Duo-Einziehdecken unterschieden. Erstere sind deutlich weiter verbreitet, sie sind sowohl für den Sommer als auch für den Winter erhältlich.

Duo-Einziehdecken / Vier-Jahreszeiten-Bettdecke

Duo-Einziehdecken eignen sich vor allem für die kalte Jahreszeit, denn sie sind an den Rändern mit einem Band oder wahlweise auch mit Druckknöpfen miteinander verbunden. Damit entsteht ein Luftpolster, das sich durch die Körperwärme erwärmt und im Winter schön kuschelig ist. Diese Art der Bettdecken werden gern auch als Vier-Jahreszeiten-Bettdecke verkauft, denn sie können sowohl miteinander verbunden als auch einzeln genutzt werden. Teilweise sind beide Teile sogar noch unterschiedlich dick. So kann der dünnere Teil für den Sommer genutzt werden, der etwas dickere für die Übergangszeit in Frühling und Herbst. Beide Teile zusammen ergeben die dicke Winterbettdecke.

Einziehdecken – egal, ob einzeln verwendet oder kombiniert – werden immer mit einem Bettbezug verwendet. Das gewährleistet höchste Hygiene, denn Bettdecke und Bezug sind einzeln und somit je nach Bedarf waschbar.

Stegdecken

Einen Sonderfall gibt es bei den Einziehdecken auch noch: die Stegdecken. Diese sind auf der Oberfläche mit einer speziellen Steppung versehen, die wiederum verhindert, dass die Füllung im Inneren verrutscht. Die Wärme wird gleichmäßig verteilt und gehalten.
Außerdem werden häufig noch sogenannte Leicht-Steppbetten angeboten.

Diese sind in erster Linie für den Sommer gedacht sowie für Menschen, die auch in der kühlen Jahreszeit stark schwitzen und lediglich einen leichten Kälteschutz benötigen. Gern werden Leicht-Steppbetten aus Naturmaterialien angeboten, wobei diese von einem seidigen Bezug umhüllt sind.

Premium-Bettdecken

Zuletzt sei auf die Premium-Bettdecken hingewiesen, die im Grunde keine Art für sich sind. Der Name deutet lediglich auf eine besonders hochwertige Verarbeitung und höchste Qualität der verwendeten Materialien hin. Allerdings schlägt sich das natürlich auch im Preis nieder und so sind die Premium-Ausführungen verständlicherweise im Hochpreissegment zu finden. Übrigens verrät dieser Name aber nicht zwingend etwas über mögliche Schadstoffe! Daher sollte vor dem Kauf unbedingt auf einen entsprechenden Hinweis geachtet werden.

Was macht eine gute Bettdecke aus?

Eine gute Bettdecke muss ein wahrer Alleskönner sein. Sie soll warmhalten und dennoch nicht für zu große Hitze im Bett sorgen. Sie soll das Bettklima unterstützen und feuchtigkeitsregulierend wirken. Sie darf keine Schadstoffe enthalten und soll hochwertig verarbeitet sein. Der Bezugsstoff soll sich angenehm anfühlen, obgleich dieser natürlich in der Regel durch einen Bettbezug verdeckt wird. Die Steppung muss gleichmäßig sein, damit sich die Wärme überall verteilen kann und keine Kältelücken entstehen können. Im besten Fall verfügt das angebotene Modell über ein TÜV-Siegel und eine lange Garantie, die durch den Hersteller gewährt wird. Die perfekte Bettdecke zu finden, gleicht vielleicht nicht ganz der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen, allerdings ist der Vergleich schon naheliegend. Verständlich also, dass viele Menschen ihrer Bettdecke treu bleiben und sich bei einem nötigen Neukauf wieder für das für sie perfekte Modell entscheiden – sofern sie dieses denn überhaupt gefunden haben und nicht noch auf der Suche sind.

Die ideale Bettdecke passt sich der Außentemperatur an – dünn und luftig im Sommer, dicker und kuschlig im Winter. In den heißen Monaten sind Bettdecken aus Wildseide besonders empfehlenswert, sie regulieren die Feuchtigkeit und wärmen nur minimal. Auch Kamelhaarfüllungen sind sinnvoll, sie sorgen dafür, dass der Schweiß rasch vom Körper wegtransportiert wird. Mikrofaser ist die günstige Alternative zu Naturmaterialien, sie bringt ähnliche Eigenschaften mit.

Im Winter hingegen möchten es die Menschen warm und kuschelig haben. Die Bettdecke mit Daunenfüllung steht daher besonders hoch im Kurs und sorgt für ausreichend Wärme. Ist diese Decke dann noch mit einem Bezug aus Seide oder Satin überzogen, so ist die nötige Atmungsaktivität gewährleistet und Feuchtigkeit wird gut aufgenommen bzw. abgeleitet.
Die auf dem Markt erhältlichen Übergangsdecken sind eine Art Zwischending zwischen Sommer- und Winterdecke, was die Füllung angeht. Sie nehmen Feuchtigkeit gut auf und leiten diese vom Körper weg. Sie sind etwas dicker als Sommerdecken, jedoch längst nicht so kuschelig wie eine Winterdecke. Die Umhüllung ist meist aus Baumwolle gefertigt, diese weist sich durch eine große Strapazierfähigkeit und Haltbarkeit aus.

Noch ein Wort zu den bereits angesprochenen Vier-Jahreszeiten-Betten: Die Druckknöpfe an den Seiten werden häufig als unangenehm empfunden, daher ist eine Verbindung per Reißverschluss oder mithilfe von Bändern besser – wenn auch Letzteres eher unpraktisch ist. Allerdings sind diese Bettdecken auch viel schwerer, was nachts nicht besonders angenehm ist. Daher sind eine spezielle Decke für den Sommer und eine separate Winterdecke die bessere Wahl.

Verschiedene Steppungen der Bettdecken

Entscheidend für die Qualität der Bettdecke ist ihre Hülle, die das Innenleben schützen soll. Die Hülle nimmt Feuchtigkeit auf und leitet sie nach innen weiter, gleichzeitig lässt sie die Luft zirkulieren. Seide, Satin und feine Baumwolle kommen als Materialien infrage.
Wichtigstes Unterscheidungskriterium ist die Webtechnik. Hier gibt es zum Beispiel das Körperinlett, das über eine hohe Fadendichte und damit eine sehr hohe Robustheit und Stabilität verfügt. Gern wird diese Webtechnik für Kopfkissen genutzt, die zudem mit weichen Daunen gefüllt werden. Durch die hochwertigen und feinen Garne ist das Gewicht der Bettwaren sehr gering, was zwar bei einem Kopfkissen weniger ausschlaggebend ist, bei einer Bettdecke aber sehr wohl Beachtung finden sollte.
Folgende Stepparten sind derzeit auf dem Markt für Bettdecken zu finden:

Kastensteppung

Die Kastensteppung ist am häufigsten zu finden und zeichnet sich durch die mehrfache Unterteilung aus. Hier werden sogenannte Kassetten gebildet, wobei diese nicht fest mit den Nähten verbunden sind. So entstehen verschiedene Stege mit unterschiedlicher Höhe. Von flachen Kassetten wird gesprochen, wenn die Stege maximal zwei Zentimeter betragen. Das ist vor allem bei dünnen Sommerdecken der Fall, die nur wenig gefüllt und damit nicht so warm sind. Bei Winterdecken liegt die Steghöhe bei bis zu zehn Zentimetern, sie sind stärker gefüllt und speichern deutlich mehr Wärme.
Eine Sommerdecke ist teilweise mit der Punktsteppung versehen, diese ist noch dünner und lässt die gesamte Decke deutlich leichter werden.

Kammersteppung

Bei der Kastensteppung kann es passieren, dass die Füllung im Inneren der Decke verrutscht. Bei der Kammersteppung ist das nicht der Fall, sie ist daher vor allem für die Menschen empfehlenswert, die sich nachts häufig drehen und insgesamt sehr unruhig schlafen. Kältebrücken entstehen damit weniger leicht.

Ist eine Bettdecke gesteppt, so können Kältezonen entstehen, was vor allem bei der Punktsteppung der Fall ist. Daher wird diese Art der Steppung für Sommerdecken verwendet, denn hier ist zwar ein Schutz gegen Zugluft gewünscht, häufig aber auch die Möglichkeit der leichten Kühlung.

Füllungen von Bettdecken: Die inneren Werte sind wichtig

Grob wird in Naturfüllungen und Kunstfüllungen unterschieden, wobei durchaus beide Arten ihre Vor- und Nachteile haben. Sie sind unterschiedlich dick und flauschig, wobei die Stärke nicht zwingend etwas mit der Wärmespeicherung zu tun hat. Betrachten wir die einzelnen Füllungsarten einmal genauer.

Füllungen aus natürlichen Materialien

Naturfüllungen stehen bei vielen Menschen hoch im Kurs und es wird davon ausgegangen, dass diese weniger stark schadstoffbelastet sind. Dabei ist die Vielfalt der Materialien groß und sie bringen durchaus verschiedene Eigenschaften mit.

Daunenfüllungen

Geht es um Naturfüllungen, so stehen Daunen ganz oben auf der Liste. Bettdecken, die damit gefüllt sind, sind besonders warm und flauschig, wobei auch die Kombination mit anderen Materialien möglich ist. So finden sich derzeit Verbindungen von Daunen und Tierhaaren (von Schaf, Kamel oder Ziege) sowie die gemeinsame Verwendung von Seide, Baumwolle und Daunen auf dem Markt.
Daunenbettdecken sind dadurch besonders fluffig, weil Daunen gut bauschen. Die kleinen Federn – sozusagen die Unterwolle von Enten oder Gänsen – sind vielfach verzweigt, was wiederum für das Aufbauschen so wichtig ist. Dadurch kann die Luft im Inneren der Bettdecke gebunden werden. Erwärmt sich diese gespeicherte Luft durch den Körper des Schlafenden, so bildet sich hier eine Art Heizdecke: Die erwärmte Luft hält sich lange und schützt somit optimal vor der Kälte der Nacht. Hinzu kommt, dass Daunen gut isolieren und die Wärme nicht leicht wieder nach außen dringen lassen.
Die sogenannte Füllkraft der Bettdecke ist bei Daunen am größten – allerdings wird meist eine Kombination aus Daunen und Federn angeboten. Je größer der Daunenanteil ist, desto größer ist auch die Füllkraft. Besteht eine Bettdecke aus Eierdaunen, so bietet diese die größtmögliche Wärmehaltung und Atmungsaktivität.
Interessant: Je nachdem, wo die Tiere gelebt haben, von denen die Daunen stammen, ist die Wärmeleistung der Bettdecken verschieden. Je kälter der Herkunftsort war, desto wärmer halten die Daunen. Eigentlich logisch, dennoch wurde dieser Fakt bisher außer Acht gelassen. Leider wird der Herkunftsort der Tiere nur von wenigen Herstellern angegeben, sodass Verbraucher kaum eine Chance haben, danach eine möglichst warme Daunenbettdecke zu finden.
Daunendecken halten nicht ewig, denn durch die Nutzung werden die kleinen Federn zerstört. Auch wenn jemand noch so vorsichtig beim Aufschütteln der Decke ist – irgendwann ist das Volumen dahin. Dann gilt es, eine neue Decke zu kaufen.

Schurwolle

Schurwolle wird von einem lebenden Tier gewonnen und darf nicht von toten Schafen stammen. Diese Wolle zeichnet sich durch ihre besondere Weichheit aus und durch die charakteristische Kräuselung. Schurwolle ist besonders warm und speichert die Luft optimal. Damit wird eine regelrechte Dämmschicht gebildet, die auch in kalten Winternächten für wohlige Wärme sorgt. Gleichzeitig kann Schurwolle bis zu 35 Prozent des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen. Im Vergleich zu anderen Materialien wird diese Feuchtigkeit bis zu sieben Mal schneller an die Umwelt abgegeben. Ausschlaggebend ist hierfür das Lanolin, wie das Fett der Schurwolle bezeichnet wird. Es muss vollständig in der Wolle enthalten sein, andernfalls leiden Wärmefähigkeit und Feuchtigkeitsaufnahme bzw. –abgabe. Das gute Klima, welches durch Bettdecken aus Schurwolle erreicht wird, ist ein Grund dafür, dass Allergiker gern zu diesem Material greifen. Milben können sich hier nur schwer festsetzen, sie mögen ein für Menschen gutes Klima nicht besonders.
Bettdecken aus Schurwolle können unterschiedlich schwer sein: Je nach Jahreszeit wiegen die Decken zwischen einem dreiviertel und zwei Kilogramm.
Ein großer Nachteil der Schurwolle besteht darin, dass die Bettdecken nicht waschbar sind. Sie können zwar chemisch gereinigt werden, allerdings leidet darunter ihre Qualität. Außerdem sind sie weniger weich und griffig als Bettdecken aus anderen Naturmaterialien bzw. mit natürlichen Füllungen.

Kamelhaar

Im Frühling verlieren Kamele ihr Winterfell – dieses wird für die Herstellung von Bettdecken verwendet. Vor allem das Unterhaar ist begehrt, denn es ist fein und weich mit einer leichten Kräuselung. Möglich ist auch die Verwendung von Haaren des Dromedars, allerdings ist dessen Haar nicht so hochwertig und etwas gröber als das der Kamele. Das beste Kamelhaar für Bettdecken stammt aus dem westlichen China und der Mongolei. Der Grund: Hier ist das Klima sehr rau, die Tiere entwickeln ein dichtes Unterhaar. Für die Herstellung ist es nötig, den feinen Flaum von den groben Haaren zu trennen. Vor allem die sogenannten Grannenhaare müssen herausgefiltert werden, denn sie sind sehr steif und unangenehm. Der Fachmann spricht hier vom „Entgrannen“. Kamelhaar zeichnet sich durch seine besondere Weichheit aus, durch das geringe Gewicht durch die Wärmespeicherfähigkeit, die sogar noch höher als bei Merinoschurwolle ist. Das Besondere ist außerdem, dass derartige Bettdecken bei Bedarf auch kühlend wirken und sie des Weiteren sehr gut feuchtigkeitsbindend sind. Bettdecken aus Kamelhaar sind aufgrund dieser Eigenschaften das ganze Jahr über nutzbar.

Kaschmir

Noch weicher und anschmiegsamer als das feine Haar der Kamele ist das der Kaschmirziege. Den Namen hat das Tier von der Region, in der es lebt: Es ist im Norden von Indien sowie in Pakistan beheimatet und kann sogar sehr niedrige Temperaturen äußerst gut aushalten. Umso kälter es wird, desto feiner ist auch das Fell. Bettdecken aus Kaschmir sind sehr weich und wärmend, allerdings nehmen sie kaum Feuchtigkeit auf. Wichtigstes Qualitätskriterium für Bettdecken: Wenn sie den Namen „Kaschmir“ tragen, müssen sie zu wenigstens 85 Prozent daraus bestehen. Wenn mit „100 % Kaschmir“ geworben wird, ist eine fast völlige Reinheit der Wolle Voraussetzung.

Baumwolle

Insgesamt gibt es 51 verschiedene Arten der Baumwolle, die zu den ältesten kultivierten Pflanzen der Welt zählt. Leider wird normaler Baumwolle heute eine starke Belastung mit Schadstoffen nachgesagt, denn in Tests wurden selbige immer wieder nachgewiesen. Ein Grund mehr, bei der Suche nach einer geeigneten Bettdecke auf besonders hochwertige Marken und Hersteller zurückzugreifen.
Auch in Bezug auf die Wärmeleistung ist Baumwolle nicht zwingend die beste Wahl, daher werden die meisten Menschen für eine Winterbettdecke eher auf andere Materialien zurückgreifen. Wer jedoch eine dünne Decke für den Sommer sucht, ist mit Baumwolle bestens beraten. Gerade im Hinblick auf die Haltbarkeit sowie auf die elastischen Eigenschaften kann Baumwolle punkten. Des Weiteren in Bezug auf die Hautverträglichkeit – Allergiker fahren mit einer Bettdecke aus Baumwolle in der Regel sehr gut. Das liegt auch an der Waschbarkeit, denn Baumwollbettdecken lassen sich bei bis zu 60 °C waschen. Teilweise sind sie sogar kochfest und können in die 95 °C Wäsche gegeben werden.
Wichtig ist die Kennzeichnung mit dem Kürzel kbA. Dieses steht für „kontrolliert biologischer Anbau“ und besagt, dass der Boden, auf dem die Baumwolle gewachsen ist, seit mindestens drei Jahren ohne Chemie bewirtschaftet worden sein muss. Außerdem wird dabei nicht auf Monokulturen gesetzt, sondern der Anbau erfolgt in Mischkulturen.

Wildseide

Viele Bettdecken, die als Decken für den Sommer angeboten werden, sind mit Wildseide gefüllt. Dieses sorgt für ein angenehm kühles Klima, die Wärmewirkung ist nur gering.
Die Ernte der Wildseide erfolgt, nachdem die Seidenspinnerraupen geschlüpft sind. Der Kokon der Raupe ist bis zum Schlüpfen schon stark zerfranst, wodurch die Seide vor der weiteren Verarbeitung behandelt werden muss.
Bettdecken aus Wildseide sind sehr angenehm und weich, können allerdings nicht gewaschen werden. Für Menschen, die stark schwitzen, für Allergiker und Kinder oder Kranke sind sie daher nicht geeignet.

Pappelflaum

Pappelflaum ist als Füllung für Bettdecken nicht sehr verbreitet und teilweise sogar ganz unbekannt. Der Flaum stammt von den Früchten des Pappelbaumes. Hier gibt es die Samenfasern, die sehr fein sind und einen ausgezeichneten Effekt der Wärmespeicherung haben. Gerade im Winter sind Bettdecken aus Pappelflaum daher eine ausgezeichnete Wahl.

Füllungen aus künstlichen Materialien

Künstliche Materialien bieten ebenfalls ihre Vorteile, die sich vor allem auf die Haltbarkeit und Waschbarkeit beziehen. Daher sind Kunstfasern für Bettdecken unter anderem für Allergiker, Kranke oder auch Kinder sehr gut geeignet – kurzum für alle, bei denen es auf beste Hygiene und sehr gute Waschbarkeit der Materialien ankommt.

Faserkügelchen

Nicht nur für Kopfkissen, sondern auch für Bettdecken werden gern Faserkügelchen verwendet. Diese sind in erster Line für allergische Menschen gedacht, denn die Kugeln lassen sich leicht reinigen. Derartig gefüllt Bettdecken können einfach bei 60 °C in der Waschmaschine gewaschen werden und überstehen sogar den Gang durch den Wäschetrockner ohne Probleme. Sie lassen nicht an Bauschkraft nach und bleiben so lange Zeit voll einsatzfähig. Allerdings ist die Leistung dieser Füllung im Hinblick auf die Wärmespeicherung nicht so gut wie bei Naturmaterialien. Daher muss die Menge der Füllmasse erhöht werden, was dann aber zulasten des Gewichts geht. Bettdecken mit Faserkügelchen sind also schwerer als solche, die mit Tierhaaren oder Wolle gefüllt sind.

Vlies

Eine Füllung aus Vlies wird auch gern als Hohlfaser oder Endlosfaser bezeichnet. Der Vorteil: Dieses Material ist sehr gut wärmend, dabei aber äußerst leicht. Allerdings ist Vlies nicht unbedingt erste Wahl, denn die Fasern drängen leicht nach außen. Wird eine Hülle benutzt, die nicht faserdicht ist, durchpiken die Fasern die Bettdecke.

Mikrofaser

Mikrofaser wird derzeit am häufigsten für Bettdecken mit künstlicher Füllung verwendet. Dabei sind die Eigenschaften der Mikrofaser – oder Polyester – mit denen der Naturmaterialien vergleichbar. Gleichzeitig ist das Material sehr pflegeleicht und bringt ein geringes Gewicht mit. Die Bettdecken können in der Waschmaschine gereinigt werden, teilweise ist es auch möglich, sie bei 95 °C zu waschen. Für Allergiker eine gute Sache, denn so werden die Allergene sicher entfernt.
Mikrofaser-Bettdecken sind meist um ein Mehrfaches leichter als ihre Kollegen aus Naturmaterialien. Dennoch ist die Wärmewirkung sehr gut und sogar mit der einer Daunenbettdecke vergleichbar. Vergleicht man die Preise, so punktet die Mikrofaserdecke noch einmal, denn die industrielle Herstellung lässt den Preis sinken. Das Schlafklima ist allerdings nicht ganz so gut wie bei Bettdecken mit Naturfüllungen. Diese bleiben im Hinblick auf den Schlafkomfort und die Schlafbedingungen, die durch das Bett zu beeinflussen sind, erste Wahl.

Allergiker-Bettdecken

Allergiker haben es schwer und müssen einen Weg finden, wie sie sich nachts betten können, ohne dass der Schlaf durch Niesattacken und tränende Augen oder durch juckende Hautzustände unterbrochen wird. Der Bettdecken-Markt ist hier durchaus erfinderisch und hat einige Varianten zu bieten.

Auch wenn Bettdecken aus Naturmaterialien als beste Variante gelten, so sind sie doch für einen Allergiker nicht sinnvoll. Wer auf verschiedene Tierhaare allergisch reagiert, wird natürlich keine Tierhaar-Bettdecke wählen. Es sollte daher bekannt sein, wogegen die Allergie besteht.

Besser ist in jedem Fall eine Bettdecke mit synthetischer Füllung, wobei Mikrofaser hier das Material der Wahl ist. Die Waschbarkeit bei bis zu 95 °C lässt Allergene Vergangenheit sein, außerdem kann eine solche Bettdecke im Trockner getrocknet werden und steht so am Abend wieder für einen erholsamen Schlaf zur Verfügung.

Was hilft bei einer Allergie?

Umfragen zufolge sind es ungefähr zehn Prozent der Bevölkerung, die unter einer Hausstauballergie leiden. Dabei ist es genau genommen nicht der Staub an sich, sondern die Menschen reagieren auf die Eiweiße, die die Hausstaubmilben ausscheiden. Durch jeden Schritt, den der Allergiker durch seine Wohnung geht, werden die Allergene aufgewirbelt und gelangen in die Atemluft. Die Folge sind Niesattacken und weitere allergische Reaktionen, die so weit führen können, dass sich sogar ein Asthma entwickelt. Vor allem nachts finden stark Betroffene kaum Ruhe – dabei gibt es einige Tipps, die zu einem erholsameren Schlaf beitragen können:

  • Jeden Tag sollte mehrfach gelüftet werden, damit die Luft von Allergenen gereinigt wird.
  • Matratzen sollten mit einem anti-allergenen Überzug geschützt werden, hier dringen die Milben nicht durch.
  • Teppiche können eher abgesaugt werden, dies muss aber regelmäßig geschehen.
  • Glatte Böden sind gut zu wischen, wird das nicht täglich gemacht, wird Staub allerdings stärker aufgewirbelt als bei Teppichen.
  • Staubsauger sollten mit einem HEPA-Filter ausgestattet sein, dieser filtert feinsten Staub heraus.
  • Offene Regale haben nichts im Schlafzimmer zu suchen, sie sollten ebenso wie alle anderen Staubfänger aus den Schlafräumen verbannt werden.
  • Kuscheltiere müssen regelmäßig in den Froster wandern, danach sind sie frei von Milben. Bei erstmaligem Einfrosten sollten die Plüschfreunde bis zu zwei Wochen in der Kälte verharren.
  • Wenn auch nur ein Hausstaub-Allergiker in der Familie lebt, sollten dennoch alle auf anti-allergene